Sport in der Schule

Der obligatorische Sportunterricht in der Schule und freiwillige Schulsport-angebote bilden die Grundlage zu bewusstem Bewegungsverhalten und lebenslanger sportlicher Aktivität.
Sie sorgen durch ihre Ausgleichswirkung als Verstärker für den Lernerfolg im “intellekt” lastigen Sitzunterricht und für einen gesunden, bewegten Alltag. Es wäre klug mit täglichem Sport den präventiven Nutzen noch besser wahrzunehmen. Wie sieht der Alltag aus?

In den 1850er- und 1860er-Jahren hatten fortschrittliche Städte wie Basel, Bern, Zürich und St. Gallen bereits ein obligatorisches Schulturnen für Knaben und teilweise auch schon für Mädchen eingeführt. Wenn auch einzelne Schritte der Institutionalisierung des Schulturnens in diesen Kantonen noch nicht restlos geklärt waren, so scheint doch klar, dass es primär pädagogische und auch gesundheitliche Gründe gewesen waren, die den Turnunterricht in die Schulen brachten.

Erste Grundlagen waren somit bereits gelegt, als in Art. 81 der Militärgesetzgebung von 1874 auf Bundesebene die Einführung des Knabenturnens in den Schulen angeordnet wurde. Dennoch sahen sich die ETK/ ESK vor einem Berg von Herausforderungen, die diese Einführung insbesondere auch des Mädchenturnen mit sich brachte. Dabei ging es primär um die Bildungshoheit der Kantone, letztlich jedoch und gerade in neuerer Zeit um die Finanzen, derentwillen verschiedentlich massive Kürzungen in einer an sich unbestrittenen Sache regelmässiger Sport- und Bewegungsstunden vorgenommen wurden.

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